2024 Marokko2

Der Grenzübertritt von Mauretanien nach Marokko bewältigen wir in rekordverdächtigen 2.5 Stunden. Wiederum erhalten wir den Stempel für weitere 90 Tage in diesem wundervollen Land. Herzlichen Dank, Marokko.

 

 

22.02. Kenifis NP Ein Zwischenhalt auf dem Weg nach Norden führt uns in diese Bucht. Eine wunderschöne Lagune an der Steilküste mit Pelikan, Kormoran, Flamingo und co. Diese Nacht dürfen wir bleiben, morgen wird dichtgemacht, so informiert uns der Garde.

 

23.02. Laayoune die moderne Stadt in der Westsahara. Geri und Lucia fahren los, wir besuchen die Stadt. Noch einmal tanken, fein essen und dann km fressen zurück nach Guelmin. Hier laufen die Vorbereitungen für den morgigen Kamelmarkt. Wow, wow, wow!! Bis übers Dach vollbeladen mit Stroh stehen die LKWs vor den Toren zum Markt. Dass der Fahrer überhaupt noch durch die mit Flaggen, Fähnchen und Aufklebern bedeckte Windschutzscheibe sieht, grenzt an ein Wunder. Unglaublich, dass die überladenen Gefährte nicht kippen. In den Markthallen herrscht geschäftiges Treiben. die Händler schichten Gemüse und Fürchte für den kommenden Markttag zu einladenden Anblicken. Wir schlafen auf dem PP vor dem Markt. Und wen treffen wir wieder? Geri und Lucia. Und sie kennen ein Lokal mit feiner Pizza.

 

24.02. Den Kamelmarkt lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Bei den mit Stroh überfüllten Lastwagen vor den Toren wird nun über den Preis verhandelt. Bei Einigkeit klettert einer hoch, balanciert auf den Strohballen und wirft runter was gefragt ist. Ziegen alt und jung, Schafe, Kühe, Stiere und einige Kamele werden angeboten, die Besitzer gewechselt, auf die Pritsche geladen und ab geht die Fahrt ins neue Heim oder zum Schlachter. In den Teestuben verweilen die Männer, trinken Tee und spielen Karten, während die Frauen sich ins Gewusel und auf die Marktstände stürzen. Nicht nur Früchte und Gemüse, Nüsse, Getreide, Kleider, Schuhe, Kuscheltiere, Pfannen, Töpfe und sehr viel Plastikware stehen im Angebot. Für die Nacht peilen wir einen Camping in Fask an.

 

25.02. Das Draa Tal sieht verlockend aus – also los. Mit Geri und Lucia fahren wir von Assa nach Tiglite. Durch schöne Landschaft auf Teer - wo bleibt denn bloss die Piste, die wir eigentlich erwartet haben? Wir sind allein unterwegs auf der einspurigen guten Fahrbahn, ein paar schöne Bilder und dann endlich weg vom Teer, Luft raus, Auffahrschutz nach oben und weiter geht’s endlich auf Piste nach Aouint Ighouman. Das verlassene Fort wird vom Militär bewacht. Fotografieren dürfen wir nicht. Hier bekommen wir ein joghurtähnliches erfrischendes Getränk aus was auch immer und dürfen übernachten.

 

26.02. Tolle Pisten, Tolle Landschaft und viele viele Bilder. So fahren wir westwärts. Unzählige Pisten führen in alle Richtungen. Klar, dass auch wir uns mal kurz verfahren und es dabei auch mal knackig wird. Bis uns ein Drahtzaun den Weg versperrt.  Also wieder zurück und dann sind wieder auf dem richtigen Pfad. Die westliche Ausfahrt ist auf der Karte nicht mehr als Track sichtbar und es ist ungewiss, ob wir rausfahren können. Einen Versuch ist es wert, wenn‘s nicht geht, müssen wir einen anderen Track nehmen. Inshallahhh. Doch dann die Überraschung, plötzlich ist da ein Kieswerk am Weg mit einer geteerten Zufahrtsstrasse.  Zurück in Guelmin fahren wir zum Marjane, einkaufen und übernachten.

 

27.02. Abschied von unseren Reisefreunden. Danke ihr Lieben – es war schön mit Euch. Amtoudi lockt mit einem schönen Agadir und einer Schlucht. Dann mal los. Der Camping sieht nicht verlockend aus so fahren wir ins Flussbett. Hier finden wir ein tolles Mogli-Plätzli unter dem Agadir id Aissa.

 

28.02. In die Schlucht führt ein schöner Weg durch den Palmenhain zum Wasser. Entlang dem Pfad sprudelt munter das Wasser. Einladende kleine Badetümpel verführen zu einem erfrischenden Bad. Ach und da ist ja noch die Schlammpfütze… so dann wird da mal tüchtig schwarze Schlacke über den ganzen Körper verteilt. Die Babyhaut danach riecht zwar ein wenig nach Schlamm fühlt sich aber zart und sauguat an. Zur Bewässerung der Felder haben die Bewohner ein raffiniertes System mit Wasserrinnen gebaut. Entsprechend fruchtbar und grün ist die Oase.

 

29.02. Die Schatzkammer der Dorfbewohner ist das Agadir Id Aissa. Hoch oben thront es über dem Dorf. Hier gab es für jede Familie eine grössere oder kleinere Kammer um alles Wertvolle in Tontöpfen, Gefässen, Körben in Gestellen und unter dem Boden zu lagern. Den Koran, Kalebassen, eine Wage, Werkzeug für Reparaturen und Waffen für die Verteidigung entdecken wir in einer Kammer. Auch Bienenkästen kann man besichtigen. Das Agadir war nicht nur Vorratskammer, sondern bei Angriffen auch eine sichere Unterkunft, ist es doch nur über steile Aufstiege erreichbar und die Rundumsicht ist beeindruckend.

 

01.-02.03. Eine schöne Passstrasse führt uns über die Oase Tamesoult nordwärts. Hoch hinauf und wieder hinab, durch die Schlucht und wieder bergwärts. Was für eine Landschaft! Ein Plateau abseits der Strasse mit einer Hammer Aussicht auf die Berge und in die Schlucht ist wie geschaffen für unseren Mogli. Wir bleiben 2 Tage.

 

03.03. Der Grand Canyon von Marokko ist unterhalb von unserem Plateau. Den wollen wir natürlich auch von unten sehen und die Fahrt in den Canyon hat sich gelohnt. In Aoukerda ist ein Felsenloch Zugang in den Qued und zu den zahlreichen Palmenoasen. Der Pfad führt entlang dem Qued, um die nächste Windung zum nächsten kleinen Palmenhain. Mit Neugierde wie es um die nächste Windung wohl ausschaut, kommen einige Km zustande. Doch bis zum nächsten Dorf ist es dann doch zu weit, wir drehen um. Übernachten werden wir hier nicht, denn durch die umliegenden Felswände liegt das Tal schon früh im Schatten. So fahren wir in die Palmenoase Ait Mansour. Hier kommen wir in den Genuss des besten Berberomlett von ganz Marokko. Schlafen auf einem ruhigen PP.

 

04.-08.03. Die Palmenoase ist schön aber zu touristisch. Wir fahren zu den Painted Rocks von Tafraoute. Natürlich ziehen auch die bemalten Steine Touris an und man kann es betrachten wie man will. Uns gefallen wunderschönen Formen der Steine in den natürlichen Farben besser. Ganz klar in Tafraoute geht’s auf den grossen Camperplatz zwischen die Weissware. Ausruhen, wandern in dieser grandiosen Steinwelt, neue Bekanntschaften (Beat und Christine) schliessen, usw. das gehört zum Reiseleben. Ach wie geht’s uns gut!

 

09.03. Frisch erholt und bereit zu neuen Taten fahren wir wieder durchs Ammelental und dann nordwärts. Leichter Regen fällt, wir gönnen das den Marokkanern von ganzem Herzen. Taroudant ist ein spannendes Städtchen mit einer 7km Stadtmauer. Die Touristen sind ausgeblieben und die Händler und Hotels bekommen das zu spüren. Ein Kutscher erzählt uns, dass die Preise in die Höhe geschnellt sind und das Überleben schwierig geworden ist. So gönnen wir uns eine Kutschfahrt um und in den Souk, was wir nicht bereuen. Wir kaufen 10kg Couscous, welches wir in 500gr Beutel abfüllen als Geschenke für die Erdbebenopfer.

 

10.03. Traurig sieht es aus Richtung Tizi n Test. Heute haben wir Mühe einen Stellplatz zu finden. Überall sind die Zeltlager der erdbebengeschädigten Bevölkerung. Schliesslich parken wir vor einem unbewohnten beschädigten Haus in einem Dorf. Schon bald ist die Dorfkinder hier, sie sind neugierig aber sehr höflich, sodass wir sie mit Freude beschenken. Bonbons, Kugelschreiber, Shampoos und unser Couscous wird gerne genommen.

 

11.03. Und dann treffen wir Abdul nach einer kurvenreichen Fahrt über den Tizi n Test vor seiner zerstörten Sunset Herberge. Die grandiose Aussicht ist geblieben, der Rest ist eine Ruine. Die eingestürzte Terrasse, 17 Schlafplätze und 4 Duschen, alles liegt in Trümmer da. Abdul zeigt uns sein Schlafzelt mit aufgeschichteten Matratzen (die er wohl aus den Trümmern geborgen hat), das Küchenzelt mit Tajine, Kocher und Kühlschrank (ebenfalls gerettet). Ein Wasserfass ist noch auf dem Platz ein wenig Dekoration, die traurigen Überbleibsel vom 20jährigen Gasthaus.

 

12.03. Beschädigte enge Strassen, viele herrliche Kurven mit grandiosen Aussichten. Dann kommt die überhängende Felswand… sind wir sind zu hoch (3.40)? Auf der Gegenseite ist die Strasse abgebrochen und mit einem Betonstein blockiert, also kein Ausscheren möglich. Milimeterarbeit ist angesagt, nicht das erste Mal, wir schaffens, wenn auch nur knapp. An einer kleinen Ausbuchtung am Strassenrand mit Aussicht übernachten wir. Glücklicherweise hat es kaum Verkehr.

 

13.03. Eingestürzt ist auch das Haus von Zeinabs Familie. Die 17-Jährige führt uns durch das zerstörte Dorf, wir dürfen einen Blick in die provisorischen Behausungen, bzw. Zeltlager werfen. Dann zeigt sie uns ihr ehemaliges Daheim. Die Eingangstüre verschüttet, daher betreten wir das Haus durch den Hof und den Stall. Es geht eine Treppe hoch und dann staunen wir über die wunderschönen Mosaikfliesen auf den Böden und den Wänden. Die vielen Zimmer, grosszügige lichtdurchflutete Räume, die riesengrosse geflieste weisse Terrasse mit Aussicht auf die Berge, eingestürzt, alles zerstört. Die Überbleibsel sind Zeugen eines wunderschönen 2-stöckigen Heims einer gut situierten Familie. Zeinab erzählt uns, dass die Schule vom Erdbeben zerstört worden ist. Die Dorfkinder leben nun das ganze Jahr im Internat und können lediglich für ein paar Ferienwochen zurück in ihre Familien. Auf unsere Frage, ob die Schule wieder ins Dorf kommt, gibt es keine Antwort.

 

14.-15.03. Am Lake Takerkoust finden wir einen tollen Platz. Wir bleiben 2 Tage, relaxen, wandern, geniessen.

 

16.-18.03. Marrakesch ein Muss. Auch wenn es nun das 4. Mal ist. Wir parken für die erste Nacht am Jaama El Fna, um den Souk, das Judenviertel und am Abend die Fressbuden zu besuchen. Gehört halt einfach dazu. Die nächsten 3 Nächte gönnen wir uns eine schöne Zeit mit unseren Reisefreunden Beat und Christine auf dem Camping Relais du Marrakesch.

 

19.03. Eilig haben wir es nicht. Da Regen angesagt ist, peilen wir für heute Abend die Ecolodge Espace Tamount in Demnate an. Hier gibt es für uns ein feines Essen in einem wunderschön angelegten Garten. Dazu einen ruhigen Stellplatz im Hof. Herzlichen Dank

 

20.03. Imi n ifri die Brücke wollen wir heute trotz Regen besuchen. Als es am Mittag aufklart steigen wir in die Schlucht. Nun wird es eng, ein kleiner Pfad schlängelt sich dem Fels entlang unter der natürlichen Brücke durch. Glücklicherweise sind wir schwindelfrei, obwohl es nicht sehr tief ist, hier möchtest du lieber nicht stürzen. Doch lassen wir die Bilder sprechen. Wir übernachten noch einmal bei der Lodge.

 

21.03. Auf der Karte ist der Tizi n Oubadou als kleine Verbindungsstrasse nach Agouti eingezeichnet. Was erwartet uns? Teerstrasse? Piste? Ist der überhaupt befahrbar nach dem Regen? Wir wagen’s und Überraschung – gute, wenn auch schmale Teerstrasse, ein paar harmlose Kurven bergauf, ein paar schmale Dorfstrassen, Lehmhäuser mit Strohdächern in schöner fruchtbarer Landschaft in Rottönen. Eine kleine Brücke mit seitlichem Abbruch lässt uns kurz zögern. Doch auch die schaffen wir. Eher beunruhigend sind die starken Windstösse, sodass wir unser Nachtplätzli im Schutz einer Moschee suchen. Trotzdem wird Mogli so richtig durchgeschüttelt.

 

22.03. Was für eine Fahrt. Was für eine Landschaft! Lauter Tizis: n’Tighist, n’Tsalli n Imnayn, n’Omgoune, n’Ilissi. Der Wind bläst uns fast um, Sand fliegt uns um die Ohren. Keine Chance auszusteigen um die herrliche Bergwelt, im Hintergrund sogar mit weisser Mütze, im Bild festzuhalten. Gegen Abend finden wir einen einigermassen windgeschützten Platz und warten auf Micha und Sonja, welche mit ihrem Mogli dieselbe Strecke fahren.

 

23.03. La Cathedrale unser heutiges Ziel ist uns gut in Erinnerung geblieben. Diesmal fahren wir sie in umgekehrter Richtung und wir haben Sonne! Auch die Windböen sind glücklicherweise gemässigter, sodass wir fötele können. Klick, klick, klick. Im Tal angekommen, haben Micha und Sonja einen schönen Platz am Bach gefunden. Wir stellen uns hin, sodass wir nicht direkt unter den hohen Bäumen stehen. Man weiss ja nie, wenn so ein Ast runterknallt. Ein schönes Lagerfeuer zum Abschluss eines schönen Tages und wir liegen gemütlich und kuschelig in den Kojen, doch dann:

 

22.45Uhr… es rauscht, kommt näher, es knallt, kracht, faucht….ein orkanartiger Windstoss, etwas knallt aufs Dach, hagelt es??? Oder was ist das? Wir werden sandgestrahlt!!!! Wie auf Kommando, in Unterhosen, raus aus dem Nest, ins Fahrerhaus, Motor an, ein Blick nach nebenan.. auch bei unseren Reisefreunden ist Bewegung. Als hätten wir es abgesprochen starten wir die Motoren und kämpfen uns im Schritttempo durch fallende und liegende Äste raus aus dem Sturm, weg von den Bäumen auf die freie Strasse. Hier fallen wir in einen unruhigen Schlaf. Doch als wäre nichts gewesen, bleibt nun alles ruhig.

 

24.03. Die Ausmass eines einzigen Windstosses sehen wir am morgen. Anwohner sammeln das Wellblech ihrer Dächer ein, besichtigen mit uns die Schäden. Auf unserer Feuerstelle liegt der obere Teil eines Baumes, auf unserem Camp liegen zahlreiche grosse Äste. Ein Durchkommen mit den Fahrzeugen wäre nicht mehr möglich. Ein Riesenbaum liegt entwurzelt am Boden. Wir sind heilfroh, dass wir davonkamen und unser Schutzengeli wieder mal gut auf uns aufgepasst hat. Unsere Reisefreunde wollen noch wandern, wir fahren weiter. Während der Mittagspause in Oauouzirath werden wir ständig angebettelt. Die Armut ist sichtbar. Da erreicht uns eine Mitteilung von Sonja, sie haben keine Druckluft mehr. Wir warten bis sie mit reduziertem Bremsdruck im Schneckentempo bei uns eintreffen. Gemeinsam fahren wir Beni Mellal an. Vor der Stadt in einem Neubaugebiet übernachten wir erst mal.

 

 

 

25.03. Ohne Druckluft wird es schwierig weiterzufahren. Reduzierte Bremsen, reduziertes Schalten. Micha versucht einen Mechaniker aufzutreiben. Nach langem Hin und Her fahren wir zum Marjane PP. Hier wird geschraubt, ein Mechaniker versucht mit einem Reparaturkit das Problem zu lösen.  Der Versuch einen Lufttrockner in Marokko aufzutreiben klappt nicht. Der Tag vergeht ohne Lösungsansatz.

 

26.03. Es pisst und die Mechaniker liegen unter dem Unimog, entfernen den Lufttrockner, ein Teil bricht ab, doch sie finden den Fehler. Schweissen das gebrochene Teil, einbauen…. und…. der Druck steigt auf 18 bar … und hält. Erst mal aufatmen. Da Sonja noch in der Stadt ist, und wir keine Lust auf noch eine PP Nacht haben, fahren wir schon mal los um dann auf unsere Begleiter zu warten. Wir peilen eine Nebenstrecke ostwärts an und übernachten in Tharzihrt.

 

27.03. Wir wollten die Nebenstrasse gen Osten gemeinsam fahren, doch unsere Reisefreunde befürchten, dass das geschweisste Teil nicht hält und fahren nach Casablanca. Auch wir passen die Route an, da wir diese unbekannten Strassen nach den Regenfällen nicht solo fahren wollen. Also auf nach Khenifra (das wir ja bestens kennen) und dann ostwärts. Wiederum spannende Landschaften, hier leben die Berber, doch warum nur secklen die Hühner, Truthahn, Hund und Co auf die Strasse, wenn wir kommen? Haben die noch nie ein grosses Fahrzeug gesehen? Die Strasse wird zur Piste, eigentlich kein Problem für uns, doch wenn sie denn immer schmaler, kurviger, nasser, schlammiger und schräger wird…da halten wir doch erst mal an. Warten bis ein Einheimischer kommt. Neee…. da kommt ihr nicht weiter, soviel verstehen wir aus seiner Gestik. Drehen, einige Km zurück, Route anpassen über den Tizi n Tafroucht nach Timadite und Boulemane. Schneebedeckte Gipfel, sattgrüne Hochebenen, riesige Schafherden mit freundlich winkenden Hirten begleiten unsere Fahrt auf der durchlöcherten Strasse. Auf einer Anhöhe vor Boulemane übernachten wir.

 

28.03. Blendend weisse Gipfel in der herrlichen Bergwelt. Über Ifkern fahren wir zum 2400m hohen Tizi bou Zabel. Wir sind froh ist der Schneepflug noch nicht eingemottet. Immer höher, immer weiter steigt die Piste bergauf, entlang den Schneemaden vom Pflug. Die Track ist schmal mit Matsch, aber einigermassen fahrbar bis zum Gipfel. Talwärts gehts über die Schattenseite des Berges mit entsprechend mehr Schnee und einigen eisigen Stellen. Also immer schön behutsam und langsam, da wir weit und breit das einzige Fahrzeug unterwegs sind. Aber Herz was willst du mehr? Wieder einmal fantastische Umgebung und das alles bei Sonne. Weiter unten in der Hochebene sind einzelne kleine Gehöfte und wir fragen uns wie diese beheizt werden. Weit und breit kein Baum in Sicht, da wohl die ganzen Wälder bereits abgeholzt wurden. Nach dem Tizi Oulmou kommen wir in besiedeltes Gebiet und auf geteerte Strasse. Diese wird immer besser und im Tazzeka NP freuen sich zahlreiche Tagestouristen am Schnee. Ab auf einen Bauernhofcamping, da Regen angesagt ist.

 

29.03. Es regnet. Wir gönnen es den Marokkanern und sitzen das Schlechtwetter hier aus.

 

01.04. Al Hoceima zum Einkaufen, und schlafen…. Es regnet. Bald geht es Richtung Fähre

 

02.04. Der Küste entlang bis Torres. Regen. Auf dem PP sitzen wir den Regen aus.

 

03.04. Cala Iris Auf den Camping, Duschen und die Sonne geniessen.

 

04.04. Auf und Runter so fahren wir heute die 150km bis nach Qued Laou. Alles entlang der Küste mit schönen Ausblicken aufs Meer. Doch es nimmt keine Ende bergauf um dann wieder bergab zu fahren und das gefühlte 100Mal. Andreas freut sich auf Salami und Schinken, ich fühle ein klein wenig Wehmut Marokko bald zu verlassen.

 

05.04. Dringend Die HP ruft nach Aktualisierung. Wird gemacht